Gesang:

Wie kam ich zur Musik? Genau kann ich den Zeitpunkt nicht mehr bewusst definieren. Meine Eltern haben mich schon von früher Kindheit an mit jeglicher Art von Musik versorgt. Eigentlich wurde in meiner Familie schon immer so oft (und so laut) es ging musiziert, im kleinen wie auch im großen Kreis. So war es nur eine Frage der Zeit und des eigenen Bewusstseins, bis ich für mich entschied: Musik soll mehr als nur mein Leben begleiten, Musik soll mein Leben sein!

Wie so viele andere auch, „wurstelte“ ich mich ab dem zwölften Lebensjahr durch etliche Kellerbands. Doch irgendwie turnte mich das nicht ab, und ich folgte meinem künftigen Lebensmotto: „immer weiter, nie aufgeben!“ Nach einigen harten Lehrjahren lernte ich Woolf, Ron und Patrick kennen, mit denen ich die Band „P-DOX“ gründete und relativ erfolglos durch die Lande zog. Parallel fing ich auch an, selbst Musik zu produzieren und Songs für andere Künstler zu schreiben. Nach ein paar Jahren löste ich die Band P-Dox auf und ich lernte die Zankibrüder Edo und Vilko kennen, bei denen ich an meiner Soloplatte arbeitete. Aus dem Soloprojekt wurde dann doch wieder eine richtige Band, die seit 4 Jahren aus Alex Nies (drums), Woolf Schönecker(guitar), Enzo Miucc (bass) und mir besteht und den Namen SWOSH! trägt und noch immer durch die Lande rockt. (so soll es auch bleiben, brothers!).

Durch Vilko und Edo Zanki habe ich dann Xavier und den Misch´l kennen gelernt. Xavier Naidoo war mir damals natürlich ein Begriff, und ich verehrte ihn als Sänger über alle Maßen. An das erste Treffen mit Xavier kann ich mich noch genau erinnern...Er saß mit langen Haaren und im Unterhemd im Zankistudio auf der Couch und fragte mich, was ich so mache und was ich für Musik höre. Und ich Depp laberte nur BULLSHIT! Mein Gott, war ich aufgeregt!

Der Tag X: Da ich parallel mit den Söhnen in den gleichen Studios arbeitete, hörten Xavier und Misch´l täglich mein Zeug und fragten mich daraufhin überraschender Weise, ob ich nicht bei den Söhnen einsteigen will. What??? Genau!!!

Ich habe lange überlegt, ob ich mich für den Beruf bei L’Oreal als Grafiker oder für meine Berufung bei den Söhnen entscheiden sollte...Ich weiß, ich habe die einzig richtige Entscheidung getroffen.

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